Kündigung wegen Lego-Filmchen

Urteil-NYIm Staate New York war einem Mitarbeiter eines Altersheims gekündigt worden, weil er ca. 50 Videos bei Facebook eingestellt hatte, die mittels Lego-Figuren gedreht worden waren. Das Problem war dabei, dass es darin wohl Anspielungen auf Kollegen gab, die diese überhaupt nicht lustig fanden. So seien die Filmchen recht brutal bzw. mit sexuellen Inhalten gespickt gewesen – was das in den USA auch immer bedeuten mag. Ein Gericht hatte nun darüber zu entscheiden, ob der seit 2014 Arbeitslose selbst für die Kündigung verantwortlich war, oder ob ihm Arbeitslosengeld zustand. Die Entscheidung des dreiköpfigen Gerichts war eindeutig: Kein Geld, selber schuld:

„Here, the record contains evidence that claimant created violent and sexually explicit videos using „LEGO“ characters, including characters depicting the executive director of the nursing home, claimant’s department head and two female coworkers, and posted the videos online.“

Die Verteidigung, dass doch die Ähnlichkeiten zu den Kollegen rein zufällig sei, und eher Filmstars aufs Korn genommen werden sollten, zog nicht. Selbst ein Bild davon können wir uns leider nicht machen. Die Videos sind längst gelöscht.

Über Henry Krasemann

Gründer und Betreiber der Klemmbausteinlyrik. AFOL.
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